Poker Satellites

Poker Satellites


Allgemeines


Satellites und Poker Online Freerolls gehören normalerweise zu den Promotionsystemen der verschiedenen Pokerräume. Freerolls werden entsprechend so genannt, weil der Eintritt zu diesen kostenlos ist. Jedoch sind nicht alle Freerolls für wirklich jeden, welcher im Pokerraum auftaucht, betretbar. Es gibt auch Freerolls, bei denen man als Teilnahmebedingung ein Echtgeldkonto im entsprechenden Casino angelegt oder andere Kriterien erfüllt haben muss. Ein Beispiel hierfür wäre das Erreichen eines vorher festgelegten Rake-Betrages in einem bestimmten Zeitraum.

Ein sogenannter Satellite ist für gewöhnlich ein Turnier, bei dem der Gewinner ein Freilos für ein größeres Turnier erhält, für das normalerweise ein relativ hohes Buy-in fällig werden würde. Diese Standard Buy-ins sind oftmals so teuer, dass sie sich ein normaler Spieler gar nicht leisten kann. Die Satellites erfordern entsprechend reduzierte Buy-ins. Über diesen Weg werden also Alternativen angeboten, auch ohne sehr große Geldbeträge bei den Buy-ins auszugeben, bei den großen Turnieren wie dem WSOP mitspielen zu können, sofern man sehr gut mit den Karten umgehen kann. Die meisten Satelliten für Events wie das WSOP (das ist die Poker Weltmeisterschaft) bieten auch sogenannte "Sub-Satellites". Diese haben gegenüber den normalen Satellites ein noch geringeres Buy-in und bieten eine theoretische Chance für einen Spieler, sich für ein großes Turnier wie das WSOP qualifizieren zu können, und das Ganze für nur wenige Cent. Soweit es möglich ist, sollte man als "gewöhnlicher" Spieler versuchen, an so vielen Satellites wie möglich teilzunehmen, um mit dem entsprechenden Quäntchen Glück einen Platz in einem großen Turnier zu bekommen.





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Sowohl Satelliten als auch Freerolls entsprechen beide dem Format der Multi-Table-Turniere. Es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Satellit und Freeroll, welcher nach einem grundlegenden Ansatz erklärt wird. Bei Turnieren mit Multi-Tabling empfiehlt es sich, "streng" zu beginnen. Es gibt bei beinahe jedem Turnier bereits zu Beginn draufgängerische Spieler, welche es einem schwer machen, sich für etwas anderes als die sogenannten "Nuts" einzusetzen. Es wird einem schwer gemacht, den Flop sehen zu dürfen. Dementsprechend sollte man vorsichtig spielen, bis man eine gute Starthand erhält. Das Ganze hat einen relativ einfachen, strategischen Hintergrund. Es empfiehlt sich immer, solchen Spielern beim Chip-Suizid zu helfen. Man sollte seine Chips für die späteren Runden sichern und mit einer entsprechend guten Starthand versuchen, zu vermehren. Mit fortschreitendem Turnier werden die Spieler an den Tischen immer weniger und man kann anfangen, auch ein wenig riskanteres Poker zu spielen. Bei jedem Turnier, egal ob Satellit oder Freeroll ist das primäre Ziel, einen der Gewinnplätze zu erreichen, alles andere ist ein Misserfolg. Dazu ist es im Verlauf des Turniers wichtig, seinen Chip-Stack kontinuierlich zu erweitern.

Der größte Unterschied zwischen Satelliten und Freerolls ist nun, dass beim Freeroll das wichtigste Ziel ist, auf einen der Gewinnplätze zu kommen. Bei Satellitenturnieren geht es einzig und allein darum, den ersten Platz zu erreichen, um die Qualifikation für das angestrebte Turnier zu erreichen.



Satelliten-Strategie

Die meisten Spieler gewinnen den Sitz bei der WSOP mit einem Satelliten-Turnier. Der optimale Weg für ein Satelliten-Turnier ist dabei stark von der Struktur des Turniers abhängig. Satelliten-Turniere lassen sich in 3 Gruppen aufteilen:

1. Das sogenannte Winner-Takes-All-Turnier. Bei diesem Turnier wird lediglich 1 Sitz für das WSOP vergeben.

2. Jene Satelliten-Turniere, die nur eine recht kleine Anzahl von WSOP Sitzen vergeben. Beispielsweise bekommt bei diesen Turnieren nur jeder 70ste

Teilnehmer einen Sitz. Nehmen dann 350 an diesem Satelliten-Turnier teil, werden insgesamt also nur 5 Plätze für das WSOP vergeben. Diese Turniere haben in der Regel ein ziemlich geringes Buy-in.

3. Satelliten-Turniere, bei denen eine recht große Anzahl von WSOP Sitzen vergeben werden, z. B. bekommt hier jeder 30ste Pokerspieler einen Sitz. Nehmen nur 300 Spieler teil, werden demzufolge 10 Sitze für das WSOP vergeben.

Winner-Takes-All-Strategie

Für ein Winner-Takes-All-Turnier ist die Strategie relativ einfach. Man muss setzen, erhöhen und dann wieder erhöhen. Um einen Preis zu gewinnen, müssen am Ende alle Chips einem Spieler gehören. Es gibt nur eine Möglichkeit, Chips zu gewinnen: Man muss viele Pots gewinnen. Klug spielen gehört auch hier zum Grundhandwerk, aber man darf keine Angst davor haben, auch mal All-In zu gehen. Im schlimmsten Fall kann es einem passieren, dass man von den Blinds aufgefressen wird. Da gewinnen hier ausschließlich durch das Erlangen sämtlicher Spielchips möglich ist, kann und darf man seine Chips nicht kampflos aufgeben. Sofern man mit dem Pokern erst begonnen hat, ist man als Anfänger gut beraten, diese Sorte von Satelliten-Turnieren zu spielen. Die meisten Teilnehmer sind derart an das Multi-Table-Spiel gewöhnt, dass sie durch ihre eigene Multi-Table-Strategie behindert werden. Es wird dann konservativ gespielt und Zeit verschwendet. Bei dieser Sorte Satelliten-Turnier ist der Faktor "Glück" sehr entscheidend. Aus diesem Grund haben gerade Anfänger hier auch eine reelle Chance, einen Sitz beim WSOP zu gewinnen.

Die Psychologie des Small Stack

Strategien, welche für die beiden anderen Formen der Satelliten-Turniere gängig sind, zeigen sich hier etwas komplizierter. Der Großteil der Taktik, welche bei dieser Art von Turnier eine Rolle spielt, hängt damit zusammen, wie Spieler mit großen Stacks gegen kleine Stacks umgehen. Normalerweise tendieren die Spieler dazu, eher die Small Stacks herauszufordern als die Large Stacks. Dies geschieht aus zwei Gründen:

Eine große Hand kann gegen einen Small Stack verloren werden, ohne dass man Gefahr läuft aus dem Turnier zu fliegen. Es vermittelt ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man auf jeden Fall im Turnier bleibt, egal was passiert. Dieses beruhigende Gefühl veranlasst die Spieler dazu, auch mal Risiken einzugehen. Selbst wenn die Hand sehr kostspielig ist, fühlt sich der Poker Spieler besser, wenn er gegen einen Spieler mit weniger Chips spielt. Es ist nicht immer falsch, so zu denken, vor allem dann, wenn diese Person einen deutlich kleineren Chipstapel hat und das Ende des Turniers bereits in Sicht ist. Davon abgesehen ist es aufregend, wenn man einen Spieler aus dem Turnier wirft. Damit geht meist ein emotionales Hoch einher, welches nur wenig mit dem Turnier selbst zu tun hat. Angenommen es gibt 5 Preispakete beim WSOP zu gewinnen und 30 Spieler sind noch übrig. Wenn zu diesem Zeitpunkt jemand aus dem Turnier geworfen wird, dann werden die Chancen der anderen, das Turnier zu gewinnen, kaum erhöht (bis auf denjenigen der die Chips beim Rauswurf gewonnen hat). Die Chancen werden also gar nicht wirklich erhöht sondern der Effekt ist die emotionale Beeinflussung.

Es gibt allerdings Wege, wie man sich diese Art zu denken zunutze machen kann. Das beste Mittel ist es, das Turnier von Anfang bis Ende zu analysieren. Geht man beispielsweise wieder davon aus, dass 5 WSOP-Sitze vergeben werden. Sind nun nur noch sechs Spieler übrig, dann wird jeder Spieler auf den Small Stack losgehen. Es würde keinen Sinn ergeben, einen Large Stack anzugreifen, da der Large Stack nicht so leicht aus dem Turnier geworfen werden kann und man würde zeitgleich noch riskieren, selbst viele Chips zu verlieren oder gar selbst aus dem Turnier befördert zu werden. Das ist der Grund, warum jeder auf den Small Stack losgehen wird. Niemand möchte in der Small Stack Position sein. Deshalb muss man versuchen, selektiv aggressiv zu spielen und Blinds zu stehlen. Solange die Chipmenge so hoch wie der Durchschnitt ist, wird kein Gegenspieler versuchen gezielt auf einen loszugehen. Es ist nicht nötig die meisten Chips zu haben, ein mittlerer Chipstapel allerdings sollte schon vorhanden sein. Gerät man in die unglückliche Situation, der Small Stack am Tisch zu sein, muss man schnell eine Änderung der Situation herbeiführen. Es muss verhindert werden, in eine Situation zu geraten, bei der eine Verdoppelung des eigenen Stacks einen nicht aus dem Small Stack Dasein befreit. Keiner möchte derjenige sein, welcher seine Chips riskieren muss damit man selbst rausgeworfen wird. Deshalb bietet es sich an, aggressiv zu spielen und zu kämpfen. Ist der Stack irgendwann klein, aber nicht winzig, hat man immer noch die Chance, die Blinds zu stehlen. Poker und In Online Casinos Slotautomaten spielen.

Spielen die Gegenspieler allerdings einfach nur aggressiv, ohne dabei eine Strategie erkennen zu lassen, sollte man selbst weniger aggressiv spielen und gute Gelegenheiten abwarten. Selbst als Small Stack ist es zuweilen noch möglich, ein Paket beim WSOP zu gewinnen da sich die Large Stacks oftmals auf einen Raise-Kampf einlassen und unnötig aus dem Turnier ausscheiden. Die Strategie zum Ende eines Turniers ist aber für alle Online Casino Turnierformen der Satelliten gleich. Es gewinnen mehrere Personen. Für die anfänglichen Runden der jeweiligen Turniere unterscheiden sie sich allerdings, abhängig von der Höhe des Buy-ins.

Niedrige Buy-in Satelliten

Einige Satelliten-Turniere haben ein niedriges Buy-in das von $ 100 bis $ 200 reicht. Bei diesen Turnieren werden nur wenige Sitze beim WSOP vergeben, weil jeder Teilnehmer nur einen geringen Anteil des Preispaketes bezahlt. Da nur eine geringe Anzahl an Sitzen vergeben werden, ist man meist gezwungen, etwas zu "gamblen". Bei einer Teilnehmerzahl von 1.000 Spielern und der zu vergebenden Sitzanzahl in Höhe von 10 ist der Faktor Glück als sehr hoch zu bewerten, um an einen dieser Sitze zu gelangen. Demzufolge benötigt man also eine ausgefeilte Strategie, um sich unter den Top 10 dieses Turniers zu platzieren. Das Turnier muss nicht gewonnen werden, man muss es lediglich schaffen, unter die ersten 10 Plätze zu kommen. Das Ende eines Turniers wurde bereits analysiert. Ein Small Stack wird durch die anderen Spieler attackiert und meist "aufgefressen". Das Ziel ist also zu vermeiden, zum Small Stack zu werden und immer eine mindestens durchschnittliche Chipanzahl sein eigen zu nennen. Hat man also eine passende Anzahl an Chips gesammelt kann man das Turnier überleben ohne dauerhaft angegriffen zu werden. Blinds zu stehlen ist hier eine Überlebensstrategie am Turniertisch. Hat man viele Chips in seinem Stack, kann man im späteren Verlauf des Satelliten-Turniers deutlich leichter Chips stehlen. Blinds zu gewinnen wird den eigenen Stack ziemlich gut aufpolstern, denn die Blinds werden sehr groß und die Antes kommen später auch noch hinzu. Casino Bonus ohne Einzahlung

Um dies zu erreichen, wird empfohlen, in den ersten Runden sehr aggressiv zu spielen. Man sollte keine Angst vor einer Konfrontation haben. Auf diese Art und Weise wird sich schnell ein ansehnlicher Chipstack ansammeln, was später das Blinds stehlen sehr vereinfacht. Im allgemeinen sind zu Beginn eines Turniers Konfrontationen in Ordnung, denn es gehört immer auch ein wenig Glück dazu, so ein Turnier gewinnen zu können. Deshalb muss hier und da auch mal ein wenig riskiert werden, um seinen Chip-Stack entsprechend aufbauen zu können. Die Gegenspieler werden eher selten versuchen, einen herauszufordern, weil die Gefahr gegeben ist, selbst aus dem Turnier geworfen zu werden.

Hohe Buy-in Satelliten

Viele Satelliten-Turniere warten mit Buy-Ins von $ 500 oder noch höher auf. In diesen Turnieren werden eine recht große Zahl von WSOP-Paketen, verglichen mit der Teilnehmerzahl, vergeben. Bei diesen Turnieren möchte man verständlicherweise nicht sinnfrei schon zu Beginn des Turniers rausgeworfen werden. Deshalb sollte man nicht zu aggressiv sein, denn es gibt hier meist deutlich weniger Teilnehmer. Der Schlüssel zum Erfolg zeigt sich hier mit einer sehr selektiv-aggressiven Spielweise und einem Chip-Stack, welcher immer über dem Durchschnitt gehalten wird. Bei diesen Turnieren kommt es recht schnell zu einem finalen Spiel. Man sollte nicht alle Chips durch eine unbedachte Aktion verlieren, aber man darf auch nicht zu zurückhaltend sein, sondern muss immer mal wieder gezielt ein gewisses Risiko eingehen.


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